Erster Österreichischer Umweltjournalismupreis 2017 vergeben

Erstmals wurde in Österreich ein Preis für herausragende Medienbeiträge rund um Umwelt- und Naturschutzthemen vergeben. Julia Schilly und Sebastian Pumberger von der Tageszeitung Der Standard, Peter Liska vom ORF und Joseph Gepp vom Nachrichtenmagazin profil wurden am 27. April 2017 im Rahmen der 10. ERDgespräche im Wiener Museumsquartier ausgezeichnet.

 

Für den ersten Österreichischen Umweltjournalismuspreis konnten journalistische Beiträge eingereicht werden, die zur Erweiterung des Wissens über Umwelt- und Naturschutzthemen bzw. zur kritischen Diskussion dieser Themen beitragen.

Mehr zur Preisverleihung und den Preisträgern finden Sie hier.

 

Eine Würdigung herausragender
Umweltberichterstattung

Mit dem österreichischen Umweltjournalismuspreis wollen wir das Engagement von Menschen sichtbar machen, die mit ihrer journalistischen Arbeit einen wichtigen Teil zur Meinungsbildung und damit Veränderung im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes beitragen. Der Preis soll helfen Medien, Öffentlichkeit und Unternehmen für Umweltthemen zu sensibilisieren und qualitätsvolle und kritische Berichterstattung rund um umweltrelevante Themen zu fördern.

Der Preis

Mit dem Österreichischen Umweltjournalismuspreis wird herausragende Umweltberichterstattung in den Kategorien (1) klassische Medien und (2) digitale Medien ausgezeichnet. Inhalt der Berichterstattung muss ein relevantes Umwelt- oder Naturschutzthema sein. Es können journalistische Arbeiten eingereicht werden, die in einem österreichischen Publikumsmedium (Print, Hörfunk, Fernsehen) oder dem Internet (Blogs, Youtube, Website) erstveröffentlicht bzw. erstausgestrahlt worden sind.

Mit dem mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Preis werden journalistische Beiträge ausgezeichnet, die zur Erweiterung des Wissens über Umwelt- und Naturschutzthemen bzw. zur kritischen Diskussion dieser Themen beitragen.

Die Jury

Eine unabhängige Jury aus hochkarätigen JournalistInnen wählt die PreisträgerInnen aus:

  • Reinhard Göweil (Chefredakteur Wiener Zeitung)
  • Rainer Nowak (Chefredakteur die Presse)
  • Nana Siebert (Stellvertretende Chefredakteurin Woman)
  • Olivera Stajic-Fidler (Chefin vom Dienst & Ressortleitung standard.at)
  • Armin Thurnher (Herausgeber Falter)
  • Alois Vahrner (Chefredakteur Tiroler Tageszeitung)

Der MUTTER ERDE ExpertInnenbeirat beurteilt vorab die fachliche Relevanz des Beitrags aus Umweltsicht.

Die Kriterien

Bei der Vorselektion prüft der MUTTER ERDE ExpertInnenbeirat:
•    Relevanz: geht es um ein relevantes Umweltthema
•    Impact: hat die Reportage ein Thema weiterbewegt, einen neuen Spin gegeben, o.ä.

Die Jury orientiert sich bei der Auswahl der PreisträgerInnen an folgenden Kriterien:
•    Investigativer Aspekt: wurden neue Aspekte in dem Umweltthema, um das es geht, herausgefunden oder neu belegt
•    Qualität des Beitrags: ist die Qualität des Beitrags auszeichnungswürdig
•    Innovation: vor allem bei New Media gibt es Zusatzpunkte für innovative Beiträge (zB interaktives Video, neues Blogformat, etc.)

Die Preisverleihung

Die GewinnerInnen des Österreichischen Umweltjournalistenpreises werden schriftlich verständigt. Die feierliche Preisverleihung für den Preis 2017 fand am 27. April 2017 im Rahmen der jährlich stattfindenden ERDgespräche im Wiener MuseumsQuartier statt. Die ERDgespräche sind Österreichs größte unabhängig organisierte Zusammenkunft von umweltinteressierten Menschen mit ca. 900 TeilnehmerInnen. Im Verlauf der Jahre haben mehr als 35 nationale und internationale Größen der Umweltschutzbewegung die Gäste der ERDgespräche inspiriert, darunter Freda Meissner-Blau und Céline Cousteau, oder TrägerInnen des alternativen Nobelpreises wie Hermann Scheer, Vandana Shiva oder Bianca Jagger. 2017 fanden die ERDgespräche zum zehnten Mal statt, die Schirmherrschaft hat Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen übernommen.

Die InitiatorInnen

Der Österreichische Umweltjournalismuspreis wird von der Initiative MUTTER ERDE gestiftet und geht auf eine Initiative der führenden österreichischen Umweltorganisationen – des Österreichischen Alpenvereins, BirdLife, GLOBAL 2000, Greenpeace, Naturfreunde, Naturschutzbund, VCÖ, WWF sowie des Umweltbundesamts zurück. Mehr zu MUTTER ERDE auf www.muttererde.at.

Teilnahmebedingungen 2017

Die Einreichfrist für den Preis 2017 endete am 5. April um 24:00. Der Beitrag muss ein aktuelles und relevantes Umweltthema behandeln. Der Beitrag muss im Jahr 2016 in einem österreichischen Medium erstveröffentlicht worden sein. Pro TeilnehmerIn kann nur ein Beitrag (eine Serie von Beiträgen) eingereicht werden. Einreichen kann eine oder mehrere natürliche Personen, die UrheberInnen des Beitrags sind.

Kategorie Klassische Medien: Zu klassischen Medien zählen Printartikel sowie Beiträge für Fernsehen und Radio. Kategorie digitale Medien: Zu digitalen Medien zählen Onlinebeiträge wie Blogeinträge, Kurzvideos oder Onlinebeiträge mit Kombination aus Text, Bild, Audio und/oder Video.

Die Einreichung muss genaue Angaben zur Erstveröffentlichung (Quelle und Erscheinungsdatum) enthalten. Die Übermittlung erfolgt per Email an einreichung@umweltjournalismuspreis.at. Printbeiträge bitte im pdf Format, Internetbeiträge mit Link oder offline Kopie der Veröffentlichung einreichen. Fernsehbeiträge als Link oder per Post an Umweltinitiative Wir für die Welt, z.H. Hildegard Aichberger, Würzburggasse 30, 1136 Wien.

Kontakt

Hildegard Aichberger
Initiative MUTTER ERDE
Umweltinitiative Wir für die Welt
Würzburggasse 30
1136 Wien
hai@muttererde.at

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